Zeltenplatz (Berlin)

Germany / Berlin / Berlin / John-Foster-Dulles-Allee
 Platz, unsichtbar
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Der 1987 instand gesetzte strahlenförmige Platz mit seinem alten Baumbestand, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Bezeichnung „Zeltenplatz“ bzw. „Unter den Zelten“ erinnert an die ab 1745 betriebene Sommerbewirtung von Ausflügsgästen in Zelten.
Ab 1786 durften die Wirte feste Bauten auf dem Platz installieren.
Der Zeltenplatz ist ein Halbrundplatz. Von ihm gingen einst sieben Alleen ab: Kastanienallee, Rüsternallee, Buchenallee, Ahornallee, Platanenallee, Eichenallee und Zeltenallee. Letztere gibt es nicht mehr, seit 1959 ist sie Teil der John-Forster-Dulles-Allee.
Der Platz entstand zeitgleich mit dem Großen Stern um 1698. Als halbkreisförmiger Platz am Ufer der Spree wurde er "Zirkel" genannt, wegen der damals einmündenden sieben Alleen auch "Die sieben Kurfürsten" oder Kurfürstenplatz. Ab 1740 wurde der Platz durch die Aufstellung von Nachbildungen antiker Bildwerke verschönert.
Als Kurfürstenplatz wurde er letztmalig 1947 im Straßenverzeichnis genannt
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Koordinaten:   52°31'2"N   13°21'45"E
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