Hechtviertel (Dresden)
Germany /
Sachsen /
Dresden
World
/ Germany
/ Sachsen
/ Dresden
Världen / Deutschland / / Dresden
Stadtteil / Ortsteil, unsichtbar

In den Jahren 1836 und 1841 kaufte der Dresdner Polizeidirektor Hans Ludwig von Oppell ein etwa 23 ha großes Sandfeld zwischen der Buchenstraße und dem Alaunplatz. Dieses Gelände, das bis 1833 als Artillerieübungsplatz gedient hatte, wurde auch "Auf dem Hecht" genannt, weil hier ein Weg nach Hechts Weinberg in Trachenberge bzw. zum Gasthaus "Zum Blauen Hecht" entlang führte. Im Jahr 1842 erhielt Oppell die Baugenehmigung für Kleinhäuser in offener Bauweise. Die Abwasserschleusen kamen erst im Jahr 1846 und das Straßenpflaster sowie die Steinfußwege gar erst im Jahr 1876 hinzu.
Auf den unbebauten Flächen an der Königsbrücker, der Oppell- (heute Rudolf-Leonhard-Straße) und der Hechtstraße wurden damals große Gärtnereien betrieben. Das ganze Viertel nannte man Oppellvorstadt, später Hechtviertel.
Im Jahr 1872 stiftete Großkaufmann Johann Meyer (nach dem eine Straße in der Oppellvorstadt benannt ist) 100.000 Mark für den Bau von Arbeiterwohnhäusern. So entstanden hier nach 1875 auch hohe Mietshäuser in geschlossener Bauweise. Die Anzahl der Bewohner wuchs von 6.800 im Jahr 1875 auf etwa 13.200 im Jahr 1890. Um 1910 besaß dieses Arbeiterwohnviertel mit 672 Einwohnern pro Hektar die höchste Wohndichte Dresdens.
Die Oppellvorstadt erhielt im Jahr 1891 mit der St.-Pauli-Kirche ein eigenes Gotteshaus (seit Kriegsende 1945 besteht diese Kirche nur noch als Ruine).
Ab 1881 verkehrte die "Gelbe Pferdebahn" mit Oberdeckwagen vom Postplatz bis zum Arsenal (Industriegelände). Durch sie erhielt auch die Oppellvorstadt eine Verkehrsanbindung an die Neustadt. Von 1901 bis 1945 fuhr die elektrische Straßenbahn auf der Hechtstraße bis zum St.-Pauli-Friedhof.
Die anglo-amerikanischen Bombenangriffe des Jahres 1945, die in der Leipziger Vorstadt große Schäden anrichteten, zerstörten auch Teile des Hechtviertels. Die hier errichteten modernen Wohnbauten stehen nun im Kontrast zu den älteren, eng gebauten Wohnhäusern des einstigen Arbeiterviertels. Auf einigen Trümmerhalden legte man Grünanlagen an.
Auf den unbebauten Flächen an der Königsbrücker, der Oppell- (heute Rudolf-Leonhard-Straße) und der Hechtstraße wurden damals große Gärtnereien betrieben. Das ganze Viertel nannte man Oppellvorstadt, später Hechtviertel.
Im Jahr 1872 stiftete Großkaufmann Johann Meyer (nach dem eine Straße in der Oppellvorstadt benannt ist) 100.000 Mark für den Bau von Arbeiterwohnhäusern. So entstanden hier nach 1875 auch hohe Mietshäuser in geschlossener Bauweise. Die Anzahl der Bewohner wuchs von 6.800 im Jahr 1875 auf etwa 13.200 im Jahr 1890. Um 1910 besaß dieses Arbeiterwohnviertel mit 672 Einwohnern pro Hektar die höchste Wohndichte Dresdens.
Die Oppellvorstadt erhielt im Jahr 1891 mit der St.-Pauli-Kirche ein eigenes Gotteshaus (seit Kriegsende 1945 besteht diese Kirche nur noch als Ruine).
Ab 1881 verkehrte die "Gelbe Pferdebahn" mit Oberdeckwagen vom Postplatz bis zum Arsenal (Industriegelände). Durch sie erhielt auch die Oppellvorstadt eine Verkehrsanbindung an die Neustadt. Von 1901 bis 1945 fuhr die elektrische Straßenbahn auf der Hechtstraße bis zum St.-Pauli-Friedhof.
Die anglo-amerikanischen Bombenangriffe des Jahres 1945, die in der Leipziger Vorstadt große Schäden anrichteten, zerstörten auch Teile des Hechtviertels. Die hier errichteten modernen Wohnbauten stehen nun im Kontrast zu den älteren, eng gebauten Wohnhäusern des einstigen Arbeiterviertels. Auf einigen Trümmerhalden legte man Grünanlagen an.
Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Hechtviertel
Nearby cities:
Koordinaten: 51°4'42"N 13°44'46"E
- Albertstadt 2 km
- Friedrichstadt 4.2 km
- Hellerberge 4.9 km
- Mickten 5.2 km
- Briesnitz (Dresden) 7.1 km
- Gönnsdorf/Pappritz (Dresden) 7.2 km
- Hellerau/Wilschdorf 7.4 km
- Mobschatz 10 km
- Cossebaude (Dresden) 11 km
- Niederbobritzsch (Bobritzsch-Hilbersdorf) 28 km
- Kindertagesstätte "Kinderspiel e. V." 0.1 km
- KGV "Am Nordhang"e.V. 0.2 km
- KGV Rudolphia e. V. 0.2 km
- Kleingartenverein "Fortschritt I e.V." 0.3 km
- Hechtpark 0.4 km
- Spielplatz Schanzenstraße 0.4 km
- Leipziger Vorstadt 0.5 km
- KGV Friedenswacht e.V. 0.5 km
- Äußere Neustadt 1 km
- Albertstadt 1.8 km