Marienkapelle (Würzburg)
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Marktplatz, 7
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Kirche, geschütztes Baudenkmal
Den Grundstein zur schönsten spätgotischen Hallenkirche Mainfrankens legte Bischof Gerhard von Schwarzburg im Jahr 1377. Chor und Langhaus waren um 1440 auf dem Standort einer zerstörten Synagoge fertig gestellt, die neugotische Spitze krönt eine vergoldete Doppelmadonna vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 verbrannten der Dachstuhl und die Inneneinrichtung aus Holz.
Besonders reich ist der bildhauerische Schmuck der Fassade. Bemerkenswert sind die Bogenfelder der Portale aus dem frühen 15. Jahrhundert. 1493 wurden am Südportal die von Tilman Riemenschneider im Auftrag des Stadtrats geschaffenen Figuren von Adam und Eva aufgestellt. Aus Riemenschneiders Werkstatt stammen auch die Plastiken an den Strebepfeilern.
Marienkapelle mit Falkenhaus
Als Würzburgs Bürgerkirche zeugt die Marienkapelle von Opferbereitschaft und Repräsentationswillen einer selbstbewussten Bürgerschaft. Sie war bevorzugte Begräbnisstätte der Ratsmitglieder, aber auch von Angehörigen des unterfränkischen Adels. Das berühmteste Grabmal gestaltete Tilman Riemenschneider im Jahr 1500 für den Ritter Konrad von Schaumberg. Eine 1953 zum 200. Todestag angebrachte Gedenktafel erinnert daran, dass auch der große Barockarchitekt Balthasar Neumann (1687 - 1753) in der Marienkapelle begraben liegt.
wuerzburgwiki.de/wiki/Marienkapelle
www.wuerzburger-markt.de/sehenswertes/marienkapelle/
Besonders reich ist der bildhauerische Schmuck der Fassade. Bemerkenswert sind die Bogenfelder der Portale aus dem frühen 15. Jahrhundert. 1493 wurden am Südportal die von Tilman Riemenschneider im Auftrag des Stadtrats geschaffenen Figuren von Adam und Eva aufgestellt. Aus Riemenschneiders Werkstatt stammen auch die Plastiken an den Strebepfeilern.
Marienkapelle mit Falkenhaus
Als Würzburgs Bürgerkirche zeugt die Marienkapelle von Opferbereitschaft und Repräsentationswillen einer selbstbewussten Bürgerschaft. Sie war bevorzugte Begräbnisstätte der Ratsmitglieder, aber auch von Angehörigen des unterfränkischen Adels. Das berühmteste Grabmal gestaltete Tilman Riemenschneider im Jahr 1500 für den Ritter Konrad von Schaumberg. Eine 1953 zum 200. Todestag angebrachte Gedenktafel erinnert daran, dass auch der große Barockarchitekt Balthasar Neumann (1687 - 1753) in der Marienkapelle begraben liegt.
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Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Marienkapelle_(Würzburg)
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Koordinaten: 49°47'41"N 9°55'46"E
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