Keibelstraße (Berlin)


Wilhelm Keibel (1792–1860), Kommunalpolitiker
Die frühere Schießgasse verlief zwischen Linienstraße und Alter Schützenstraße. Keibel veranlasste zunächst eine Verlängerung des Verkehrsweges, danach eine Befestigung mit Pflastersteinen auf seine Kosten. Seit der Anfang der 1960er Jahre erfolgten Neubebauung verläuft die Keibelstraße zwischen Mollstraße und der Rückseite des ehemaligen Hauses der Elektrotechnik am Alexanderplatz. Um 1930 wurde im südlichen Bereich ein Verwaltungsgebäude für die Karstadt AG errichtet, das mit neun Höfen ineinander verschachtelt war. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht wieder aufgebaut, unter Denkmalschutz gestellt und diente ab 1951 als Sitz des Ost-Berliner Volkspolizei-Präsidiums. Seit der deutschen Wiedervereinigung befindet sich hier der Polizeiabschnitt 32 der Direktion 3 in Mitte.
Ein in der DDR-Zeit errichtetes Parkhaus wurde ab 2013 abgerissen, an seiner Stelle bauen die Unternehmen Strauss & Partner mit IVG Immobilienverwaltung dreißig Meter hohe Wohngebäude nach Entwürfen der Architekten Eller + Eller. Sie werden 280 Wohnungen sowie im Erdgeschoss eine Kita, Arztpraxen und einen Supermarkt enthalten.
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Coordinates:   52°31'28"N   13°24'56"E
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