Burg Tzschocha (Tzschocha)
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ul. Sucha
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Världen / Polen /
Hotel, Burg / Schloss, Sehenswürdigkeit
Die Burg Tzschocha oder auch Schloss Tzschocha (polnisch Zamek Czocha) befindet sich bei Marklissa (Leśna) im Landkreis Lauban (Powiat Lubański) in Schlesien im heute polnischen Teil der Oberlausitz.
Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhundert erbaut. Ausgehend von einer Initiative des böhmischen Königs Wenzel II. von Böhmen (tschechisch Václav, polnisch Wacław) der die Burg als Schutzburg an der Nordgrenze Böhmens (heute Teil von Tschechien), zu der das Gebiet damals gehörte, errichten ließ. Im Jahre 1316 nach der Heirat von Piastenprinz Henryk I. Jaworski (deutsch Heinrich I. von Schweidnitz) mit Agnes (tschechisch Anežka, polnisch Agnieszka) (*1305, †1337), der königlichen Tochter von Wenzel II. und seiner zweiten Ehefrau Elisabeth Richza von Polen (polnisch Ryksa Elżbieta, tschechisch Eliška Alžběta Rejčka), wird die Burg Heiratsgut und Heinrich I. erhält die Burg als Besitz. Als Heinrich 1346 starb, fiel die Burg Tschocha wieder unter böhmische Hoheit. 1389 gehörte sie den Brüdern von Dohna auf Grafenstein (Grabštejn).
Zwischen 1453 und 1703 gehörte die Burg der Familie von Nostitz. 1525 und 1611 wurden Umbauten durchgeführt, wobei sie an den Renaissance-Stil und für die Verteidigung gegen Feuerwaffen angepasst wurde.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Johann Hartwig von Uechtritz Besitzer der Burg. Die Burg brannte im Jahr 1793 aus. Nachdem der Generaldirektor der Zigarettenfabrik Jasmatzi Ernst Gütschow das Schloss im Jahr 1909 kaufte, wurde das Objekt bis 1914 durch Bodo Ebhardt (1865-1945) umgebaut. Der Eigentümer von Burg Tzschocha wohnte dort bis März 1945.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlitt die Burg durch Plünderung Schaden. Seit 1952 war die Burg ein Freizeitzentrum für Militärangehörige. Seit 1996 gibt es ein Hotel. Eine Besichtigung der Burg ist möglich (polnische und deutsche Führungen).
Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhundert erbaut. Ausgehend von einer Initiative des böhmischen Königs Wenzel II. von Böhmen (tschechisch Václav, polnisch Wacław) der die Burg als Schutzburg an der Nordgrenze Böhmens (heute Teil von Tschechien), zu der das Gebiet damals gehörte, errichten ließ. Im Jahre 1316 nach der Heirat von Piastenprinz Henryk I. Jaworski (deutsch Heinrich I. von Schweidnitz) mit Agnes (tschechisch Anežka, polnisch Agnieszka) (*1305, †1337), der königlichen Tochter von Wenzel II. und seiner zweiten Ehefrau Elisabeth Richza von Polen (polnisch Ryksa Elżbieta, tschechisch Eliška Alžběta Rejčka), wird die Burg Heiratsgut und Heinrich I. erhält die Burg als Besitz. Als Heinrich 1346 starb, fiel die Burg Tschocha wieder unter böhmische Hoheit. 1389 gehörte sie den Brüdern von Dohna auf Grafenstein (Grabštejn).
Zwischen 1453 und 1703 gehörte die Burg der Familie von Nostitz. 1525 und 1611 wurden Umbauten durchgeführt, wobei sie an den Renaissance-Stil und für die Verteidigung gegen Feuerwaffen angepasst wurde.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Johann Hartwig von Uechtritz Besitzer der Burg. Die Burg brannte im Jahr 1793 aus. Nachdem der Generaldirektor der Zigarettenfabrik Jasmatzi Ernst Gütschow das Schloss im Jahr 1909 kaufte, wurde das Objekt bis 1914 durch Bodo Ebhardt (1865-1945) umgebaut. Der Eigentümer von Burg Tzschocha wohnte dort bis März 1945.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlitt die Burg durch Plünderung Schaden. Seit 1952 war die Burg ein Freizeitzentrum für Militärangehörige. Seit 1996 gibt es ein Hotel. Eine Besichtigung der Burg ist möglich (polnische und deutsche Führungen).
Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Tzschocha
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Koordinaten: 51°1'50"N 15°18'12"E
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