Haveldüne (Berlin)

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Steht man heute auf der Haveldüne, dann erinnert nichts an eine Düne. Bewachsen mit Sträuchern und Bäumen bietet sich von hier aus für Besucher ein schöner Ausblick über die Havel.
Nach der Blockade 1949 hat die Firma Baukies-Parey die Haveldüne als Kiesgrube benutzt und dort Bausand abgefahren. Zu diesem Zweck wurden in der Mitte des Berges, auf einer kleinen Terrasse Lorenschienen verlegt. Die Schienen erstreckten sich ungefähr vom Wassersportheim „Blau-Rot“, durch den Werfteingang bis zum Wasser. Dort wurde der Loreninhalt in ein Schiff gekippt.
Spärlich bewachsen war die Haveldüne eigentlich schon immer, aber jetzt war sie vollkommen weiß. Die ganze Geschichte hat ca. 1 Jahr gedauert dann merkte man, dass der Berg abzurutschen drohte und auf betreiben der Anwohner wurden die Arbeiten eingestellt. Danach, in den Fünfzigern, hat man die Düne mit Humus belegt und bepflanzt. Das üppige Grün, wie man es jetzt sieht hat sich dann erst später ausgebildet.
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Koordinaten:   52°29'59"N   13°10'58"E
Dieser Artikel wurde Vor 9 Jahren zuletzt bearbeitet