Bahnhof Zolleiche
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Militär, United States Army (en)
Der Bahnhof war von 1989 bis 1992 der einzige Umschlagbahnhof der United States Air Forces in Europe (USAFE) für alle Hauptstützpunkte in Zentraleuropa.
In den 1980er-Jahren benötigte die NATO neue Verlademöglichkeiten, um die nahegelegene Hahn Air Base und das US-Munitionsdepot Wenigerath zu versorgen. Die Ladestelle Zolleiche wurde als Bahnhof reaktiviert. 1988 wurde eine Waldfläche von 2,5 ha entlang der Bahnstrecke gerodet und eine Schneise zur Bundesstraße 50 geschlagen. Die Zufahrt wurde den Bedürfnissen angepasst und für hohe Traglasten ausgelegt. Ebenfalls wurde die 640 m lange und 25 m breite Umschlagfläche mit Verbundsteinen befestigt.
Die Infrastruktur der Ladestelle zeigt eine Bauart ohne jegliche Art von Rampen und Überhöhungen. Die ebene und befestigte Fläche parallel zu den Ladegleisen hat keinerlei stationäre Ladehilfen. Be- und Entladung von Fahrzeugen kann nur mit Hilfe von zusätzlichem fahrbarem Hilfsgerät erfolgen.
Man verlegte ein 680 Meter langes zweites Gleis im Bereich der Umschlagstelle, es wurde mit Schutzweichen gesichert und diente auch als Abstellgleis. Eine Rückhalteeinrichtung für wassergefährdende Stoffe und eine Flutlichtanlage wurden installiert. Ende Januar 1989 waren die Baumaßnahmen abgeschlossen, die Übergabe an die US Air Force erfolgte im Februar 1989. Die Einrichtung unterstand der 50th Ammunitions Supply Squadron der USAFE[3], die auch das US-Munitionsdepot bei Wenigerath betreute.
Höhepunkt der Aktivitäten war die Verladung von Munition im Ersten Golfkrieg 1991. Bis 1992 wurde die Anlage rege durch die Militärs genutzt.
In den 1980er-Jahren benötigte die NATO neue Verlademöglichkeiten, um die nahegelegene Hahn Air Base und das US-Munitionsdepot Wenigerath zu versorgen. Die Ladestelle Zolleiche wurde als Bahnhof reaktiviert. 1988 wurde eine Waldfläche von 2,5 ha entlang der Bahnstrecke gerodet und eine Schneise zur Bundesstraße 50 geschlagen. Die Zufahrt wurde den Bedürfnissen angepasst und für hohe Traglasten ausgelegt. Ebenfalls wurde die 640 m lange und 25 m breite Umschlagfläche mit Verbundsteinen befestigt.
Die Infrastruktur der Ladestelle zeigt eine Bauart ohne jegliche Art von Rampen und Überhöhungen. Die ebene und befestigte Fläche parallel zu den Ladegleisen hat keinerlei stationäre Ladehilfen. Be- und Entladung von Fahrzeugen kann nur mit Hilfe von zusätzlichem fahrbarem Hilfsgerät erfolgen.
Man verlegte ein 680 Meter langes zweites Gleis im Bereich der Umschlagstelle, es wurde mit Schutzweichen gesichert und diente auch als Abstellgleis. Eine Rückhalteeinrichtung für wassergefährdende Stoffe und eine Flutlichtanlage wurden installiert. Ende Januar 1989 waren die Baumaßnahmen abgeschlossen, die Übergabe an die US Air Force erfolgte im Februar 1989. Die Einrichtung unterstand der 50th Ammunitions Supply Squadron der USAFE[3], die auch das US-Munitionsdepot bei Wenigerath betreute.
Höhepunkt der Aktivitäten war die Verladung von Munition im Ersten Golfkrieg 1991. Bis 1992 wurde die Anlage rege durch die Militärs genutzt.
Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Zolleiche
Nearby cities:
Koordinaten: 49°51'26"N 7°11'42"E
- ehemaliges Materiallager 5.2 km
- Ehemaliger Fliegerhorst Pferdsfeld 28 km
- Ehemal. Bundeswehrdepot Rheinböllen 37 km
- Fliegerhorst Büchel 39 km
- Ehemaliges Bundeswehr Teildepot Munition Lorch-Ransel 52 km
- NLP Kreuz Bingen - Gau-Bickelheim 54 km
- Anderson Barracks, Dexheim 78 km
- Ausweichflugplatz Autobahn Gelsdorf 82 km
- Lucius D. Clay Kaserne 83 km
- ehemaliger Truppenübungsplatz Daaden 110 km
- Irmenach 7 km
- Bernkastel 11 km
- Großlage "Bernkasteler Badstube" 11 km
- Graacher Schäferei 12 km
- Andel 12 km
- Kues 12 km
- Kurpark 12 km
- Kueser Plateau 13 km
- Firma Benninghoven 13 km
- Wehlen 14 km