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Carinhall

Germany / Brandenburg / Schorfheide /
 Gutshof, Historische Ruinen

Carinhall war ein repräsentatives Anwesen des Nationalsozialisten Hermann Göring inmitten der Schorfheide zwischen Großdöllner See und Wuckersee im Norden Brandenburgs. Architekt des nach 1933 in mehreren Etappen errichteten Gebäudekomplexes war Werner March.
Der Name des Anwesens bezieht sich auf Görings erste Frau, die 1931 verstorbene Schwedin Carin Göring, geborene Baronin Fock, und das Walhall, in der nordischen Mythologie eine prächtige Himmelshalle für die tapfersten gefallenen Krieger.
Im April 1945 ließ Göring Teile des Anwesens sprengen, weitere Teile wurden nach dem Krieg abgebrochen. Bewohner der umliegenden Orte nutzten die Ruinen als Baumaterial. Erhalten geblieben sind die beiden Wächterhäuschen, ein Bunker (heute Fledermausquartier) und das Badehaus, das Walter Ulbricht ans Ufer des früheren Gästehauses von Carinhall (heute Hotel Döllnsee-Schorfheide) versetzen ließ.
7 km nördlich befand sich eine Scheinanlage zur Täuschung der alliierten Luftaufklärung.
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Koordinaten:   53°0'37"N   13°38'36"E
Dieser Artikel wurde vor 12 Monaten zuletzt bearbeitet