Villa Armira
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/ Bulgaria
/ Haskovo
/ Ivajlovgrad
, 3 km vom Zentrum (Ивайловград)
Världen / Bulgarien / Provincia de Haskovo
archäologisches Gelände, römisch, Sehenswürdigkeit, geschütztes Baudenkmal, Archäologisches Museum, 100 Tourist Sites of Bulgaria (en), 1st century construction (en)
Eines der interessantesten Denkmäler aus der Epoche des Römischen Reichs – die Villa „Armira” – befindet sich in Südbulgarien, 4 km südwestlich von Ivajlovgrad entfernt.
Im Jahr 1964, während des Baus eines Stausees, stießen die Mauerer zufällig auf die Spuren eines antiken Gebäudes. Bei den anschließenden archäologischen Ausgrabungen wurden die Ruinen einer Stadtrandvilla aus der Periode der römischen Herrschaft auf unseren Gebieten entdeckt. Sie wurde unter dem Namen Villa „Armira” bekannt, genannt nach einem kleinen Fluss, Nebenfluss des Arda-Flusses, an dessen Ufer sie errichtet wurde.
Die Villa ist luxurös, mit einem bemerkenswerten Planschema, einer prächtigen Marmorverzierung und originalen Bodenmosaiken. Sie ist einer der frühesten und am genausten datierten Villenkomplexe aus römischer Zeit, erforscht bislang in Bulgarien, und das reichste private Schloss aus dieser Zeit, entdeckt auf den heutigen bulgarischen Gebieten. Ein namhafter thrakischer Adliger ließ sie in der zweiten Hälfte des I Jhs.n.Chr. als Zentrum eines großen Bodeneigentums im Tal des Flusses Armira bauen. Auf einer Fläche von 3 600 m², mitten in einem schönen Spaziergarten, erhob sich ein beeindruckendes zweistöckiges Wohngebäude mit einer Panoramaterasse und einer wesentlichen Zahl von Räumlichkeiten, die in der Form des kyrillischen Buchstaben „П” ein Schwimmbecken in der Mitte umsäumten. Nur im ersten Stockwerk zählten die Räume 22.
Im Laufe der Zeit wurde die Villa eng für ihre Eigentümer und Anfang des III. Jhs. wurde sie östlich durch den Aufbau eines geräumigen Gästesaals (Triklinikum) und dazugehöriger Nebenräume erweitert. In einem Teil des Gebäudes gab es eine römische Heizanlage (Hypokaust), deren Spuren heute noch erkennbar sind.
Bereits in der ersten Hälfte des II. Jhs. wurde in der Villa Armira ein Atelier für die Kunstbearbeitung des in ihrer Umgebung gewonnen weißen Marmors gebaut. Meister aus der Stadt Afrodisia in Kleinasien, bekannt durch die weltweit größte Skulpturschule aus römischer Zeit, wurden eingeladen, hier zu arbeiten. Dank ihnen erlangte die Villa allmählich den Glanz und die Pracht eines richtiges Schlosses vom Römischen Reich.
visitbulgaria.com/de/villa-armira-ivajlovgrad/
Im Jahr 1964, während des Baus eines Stausees, stießen die Mauerer zufällig auf die Spuren eines antiken Gebäudes. Bei den anschließenden archäologischen Ausgrabungen wurden die Ruinen einer Stadtrandvilla aus der Periode der römischen Herrschaft auf unseren Gebieten entdeckt. Sie wurde unter dem Namen Villa „Armira” bekannt, genannt nach einem kleinen Fluss, Nebenfluss des Arda-Flusses, an dessen Ufer sie errichtet wurde.
Die Villa ist luxurös, mit einem bemerkenswerten Planschema, einer prächtigen Marmorverzierung und originalen Bodenmosaiken. Sie ist einer der frühesten und am genausten datierten Villenkomplexe aus römischer Zeit, erforscht bislang in Bulgarien, und das reichste private Schloss aus dieser Zeit, entdeckt auf den heutigen bulgarischen Gebieten. Ein namhafter thrakischer Adliger ließ sie in der zweiten Hälfte des I Jhs.n.Chr. als Zentrum eines großen Bodeneigentums im Tal des Flusses Armira bauen. Auf einer Fläche von 3 600 m², mitten in einem schönen Spaziergarten, erhob sich ein beeindruckendes zweistöckiges Wohngebäude mit einer Panoramaterasse und einer wesentlichen Zahl von Räumlichkeiten, die in der Form des kyrillischen Buchstaben „П” ein Schwimmbecken in der Mitte umsäumten. Nur im ersten Stockwerk zählten die Räume 22.
Im Laufe der Zeit wurde die Villa eng für ihre Eigentümer und Anfang des III. Jhs. wurde sie östlich durch den Aufbau eines geräumigen Gästesaals (Triklinikum) und dazugehöriger Nebenräume erweitert. In einem Teil des Gebäudes gab es eine römische Heizanlage (Hypokaust), deren Spuren heute noch erkennbar sind.
Bereits in der ersten Hälfte des II. Jhs. wurde in der Villa Armira ein Atelier für die Kunstbearbeitung des in ihrer Umgebung gewonnen weißen Marmors gebaut. Meister aus der Stadt Afrodisia in Kleinasien, bekannt durch die weltweit größte Skulpturschule aus römischer Zeit, wurden eingeladen, hier zu arbeiten. Dank ihnen erlangte die Villa allmählich den Glanz und die Pracht eines richtiges Schlosses vom Römischen Reich.
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Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Armira
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Koordinaten: 41°29'57"N 26°6'20"E
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