Tschehel Sotun (Esfahan,(Farsi: اصفهان))

Iran / Esfahan / Esfahan,(Farsi: اصفهان)
 paleis, museum, tuin, van historisch belang, museum / kunstgalerie

Tschehel Sotun auch Chehel Sotoon, (persisch ‏چهل ستون‎, ‚Vierzigsäulenpalast‘) ist ein Palast aus safawidischer Zeit in der Stadt Isfahan. Der Palast liegt inmitten einer großen Gartenanlage nahe vom Ali-Qapu-Palast und wurde unter Abbas II. fertiggestellt.
Geschichte[Bearbeiten]

Der Palast gehört zu den schönsten Beispielen safawidischer Architektur. Neben einer Veranda mit zwanzig Säulen aus Zypressenholz, die sich im Becken spiegeln, gibt es einen Spiegelsaal und zahlreiche Fresken mit Darstellungen vom Leben am Hofe der Safawiden und historischen Ereignissen. Außerdem findet man kunstvolle Spiegelkachelungen und Stuckschnitzereien. Die Fresken zeigen die Schlacht von Taher Abad bei Merw, 1510, die Schlacht bei Tschaldiran gegen den Osmanen Selim I. 1514, den Empfang des Mogulherrschers Humayun 1544, ein Bankett zu Ehren des Emirs von Buchara im Jahre 1611, und der Empfang des usbekischen Königs im Jahr 1646. Ein weiteres Fresko zeigt den Sieg Nadir Schahs gegen die indische Armee in der Schlacht von Karnal 1739.
Unterhalb der Fresken befinden sich kleinere Darstellungen, die sich stilistisch den persischen Miniaturen annähern. Nachdem sie unter den Kadscharen mit Gips bedeckt worden waren, wurden sie später kunstvoll restauriert. Heute sind diese Bilder teilweise wieder übertüncht.[1]
In den Räumen des Palastes befinden sich zahlreiche Kunstobjekte, darunter Teppiche, Porzellan und Münzen.
Das Gebäude wurde ab 1958 als archäologisches und ethnologisches Museum genutzt. Nach einer zehnjährigen Schließung wurde es 1988 wiedereröffnet.
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Coördinaten:   32°39'26"N   51°40'20"E