Neues Schloss (Stuttgart)
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Burg / Schloss, Sehenswürdigkeit
Der am Hof Friedrichs des Großen erzogene Herzog Carl Eugen verlangte 1744 bei seinem Regierungsantritt mit 16 Jahren von der Stadt und den Landständen, an denen die Herzöge in Steuerangelegenheiten nicht vorbeikonnten, eine "standesgemäßige, seiner fürstlichen Dignität convenablen und dem Umfang Dero Hofstaats hinlänglichen Wohnung". Das Alte Schloss erfüllte die Ansprüche anscheinend nicht mehr: Bereits Carl Eugens Vorvorgänger Eberhard Ludwig hatte ab 1704 das Barockschloss Ludwigsburg bauen lassen, ab 1718 entstand die zugehörige Planstadt und Eberhard Ludwig verlegte die Residenz dorthin. Carl Alexander, der militärische Prioritäten verfolgte, hatte die Residenz zwar nach seinem Regierungsantritt 1733 zurückverlegt, aber Stuttgart war 15 Jahre lang Provinz gewesen.
Carl Eugen drohte mit Wiederholung und erreichte so trotz diverser Auseinandersetzungen die Grundsteinlegung des Neuen Schlosses im September 1746. Im November 1762 brannte der bereits vollständig fertiggestellte Gartenflügel ab. In der Folge kam es zum Eklat: Die Landstände wehrten sich gegen die "Verschwendungssucht" und verklagten letztendlich den Herzog vor dem Reichshofrat, Carl Eugen verlegte die Residenz nach Ludwigsburg und ließ die Bauarbeiten einstellen. Eine kaiserliche Hofkommission war bis 1770 in der Frage der "Verschwendungssucht" tätig. Erst 1775 kehrte Carl Eugen nach Stuttgart zurück. Die Arbeiten am Schloss wurden wiederaufgenommen, aber nur langsam fortgeführt. 1793 starb Carl Eugen, endgültig fertiggestellt wurde das Schloss erst 1807 unter Friedrich. Nach 1918 war das Schloss Museum, im 2. Weltkrieg wurde es zerstört und 1958-1964 vereinfacht wiederaufgebaut.
Das Gebäude wird vom Land Baden-Württemberg als Finanzministerium und Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie für repräsentative Zwecke genutzt. In den Kellergewölben befindet sich das Römische Lapidarium des Landesmuseums Württemberg.
www.neues-schloss-stuttgart.de/
Carl Eugen drohte mit Wiederholung und erreichte so trotz diverser Auseinandersetzungen die Grundsteinlegung des Neuen Schlosses im September 1746. Im November 1762 brannte der bereits vollständig fertiggestellte Gartenflügel ab. In der Folge kam es zum Eklat: Die Landstände wehrten sich gegen die "Verschwendungssucht" und verklagten letztendlich den Herzog vor dem Reichshofrat, Carl Eugen verlegte die Residenz nach Ludwigsburg und ließ die Bauarbeiten einstellen. Eine kaiserliche Hofkommission war bis 1770 in der Frage der "Verschwendungssucht" tätig. Erst 1775 kehrte Carl Eugen nach Stuttgart zurück. Die Arbeiten am Schloss wurden wiederaufgenommen, aber nur langsam fortgeführt. 1793 starb Carl Eugen, endgültig fertiggestellt wurde das Schloss erst 1807 unter Friedrich. Nach 1918 war das Schloss Museum, im 2. Weltkrieg wurde es zerstört und 1958-1964 vereinfacht wiederaufgebaut.
Das Gebäude wird vom Land Baden-Württemberg als Finanzministerium und Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie für repräsentative Zwecke genutzt. In den Kellergewölben befindet sich das Römische Lapidarium des Landesmuseums Württemberg.
www.neues-schloss-stuttgart.de/
Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Schloss_(Stuttgart)
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Koordinaten: 48°46'41"N 9°10'53"E
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