Weserdurchbruch 1981 (Bremen)

Germany / Bremen / Bremen
 hochwassermarke, unsichtbar
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Der Weserdurchbruch 1981 ereignete sich im Bremer Ortsteil Habenhausen im Stadtteil Obervieland und war als Binnenhochwasser eine der schwersten Überschwemmungen im Land Bremen in den letzten 200 Jahren. Infolge eines Deichbruchs oberhalb des Weserwehres wurden mehrere Kleingartengebiete teilweise vollständig zerstört. Diese lagen zwar im vorgesehenen Überfüllungsgebiet und die Flut hielt sich auch in dessen Rahmen, doch es hatte niemand damit gerechnet, dass das Überfüllungsgebiet tatsächlich in der Gänze seiner Ausdehnung betroffen sein würde.

1981 verliefen einige Gewässer in jenem Gebiet noch anders, als sie dies heute tun. Der Werdersee, der 1960 als Flutrinne südlich der Weser angelegt worden war, besaß beispielsweise noch keine Verbindung zum Seitenarm des Stroms, der Kleinen Weser. Auch endete er bereits unmittelbar westlich der Werderbrücke, der heutigen Karl-Carstens-Brücke. Heutzutage bildet er zusammen mit der Kleinen Weser einen zusammenhängenden Wasserlauf von der Bremer Innenstadt bis weit östlich besagter Brücke.
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Koordinaten:   53°3'13"N   8°51'39"E
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