Finanzamt für den 8. Bezirk, Palais Strozzi (Wien)
Austria /
Wien /
Vienna /
Wien /
Josefstädterstraße, 39
World
/ Austria
/ Wien
/ Vienna
Världen / Österreich /
Finanzamt, Sehenswürdigkeit

Das ehemalige Palais Strozzi wurde zwischen 1699 und 1702 für Gräfin Maria Katharina Strozzi. Es liegt im hinteren, nicht öffentlich zugänglichen Teil des Gebäudekomplexes.
1840 kaufte der Staat das Gebäude und richtete das k.k. Civil-Mädchen-Pensionat ein. Da das Gebäude für die neue Nutzung zu klein wurde, stockte man den Bau auf und verlieh ihm einen komplett neues Aussehen. Von der gegenüberliegenden Reiterkaserne (nicht mehr vorhanden) wurde das Mädchenpensionat 1877/78 durch einen neuen Trakt mit einem Ehrenhof getrennt. 1919 zog das Mädchenpensionat aus und der Komplex wurde von der Gemeinde Wien für die Invalidenfürsorge genutzt. 1940 zog schließlich das Finanzamt ein.
Das rosa und weiß gefärbte Palais liegt hinter dem schlichten, 1877/78 errichteten Gründerzeitbau. An der Gartenseite ist ihm eine Freitreppe vorgelagert, eine analoge Treppe an der Hofseite ist verschwunden. Das Innere wurde im Laufe der Zeit völlig verändert. Von der ursprünglichen Möblierung hat sich nichts erhalten, doch wurden bei der letzten Generalrenovierung 1995 bis 1998 bemerkenswerte Fresken – vor allem in der ehemaligen Sala terrena – freigelegt. Diese um 1740 entstandenen Ausmalungen, die die Grottenarchitektur aus rohem Mauerwerk mit Muscheln und Korallen imitieren, stellen das letzte Beispiel dieser Mode im Wiener Raum dar.
1840 kaufte der Staat das Gebäude und richtete das k.k. Civil-Mädchen-Pensionat ein. Da das Gebäude für die neue Nutzung zu klein wurde, stockte man den Bau auf und verlieh ihm einen komplett neues Aussehen. Von der gegenüberliegenden Reiterkaserne (nicht mehr vorhanden) wurde das Mädchenpensionat 1877/78 durch einen neuen Trakt mit einem Ehrenhof getrennt. 1919 zog das Mädchenpensionat aus und der Komplex wurde von der Gemeinde Wien für die Invalidenfürsorge genutzt. 1940 zog schließlich das Finanzamt ein.
Das rosa und weiß gefärbte Palais liegt hinter dem schlichten, 1877/78 errichteten Gründerzeitbau. An der Gartenseite ist ihm eine Freitreppe vorgelagert, eine analoge Treppe an der Hofseite ist verschwunden. Das Innere wurde im Laufe der Zeit völlig verändert. Von der ursprünglichen Möblierung hat sich nichts erhalten, doch wurden bei der letzten Generalrenovierung 1995 bis 1998 bemerkenswerte Fresken – vor allem in der ehemaligen Sala terrena – freigelegt. Diese um 1740 entstandenen Ausmalungen, die die Grottenarchitektur aus rohem Mauerwerk mit Muscheln und Korallen imitieren, stellen das letzte Beispiel dieser Mode im Wiener Raum dar.
Nearby cities:
Koordinaten: 48°12'33"N 16°20'52"E
- Heldenplatz 1 km
- Innere Stadt 1.2 km
- Theresianum 2.4 km
- Schloss Schönbrunn 3.8 km
- Prater 3.9 km
- Simmeringer Friedhof 6.8 km
- Schlösser der Kaiserlichen Sommerresidenz Laxenburg 15 km
- Ort der Schlacht auf dem Marchfeld 1278 49 km
- Grafenegg 51 km
- Kulturlandschaft Lednice-Valtice 75 km
- Pfeilheim 0.1 km
- Josefstadt 0.2 km
- Volksschule Neustiftgasse 0.6 km
- Josef-Strauß-Park 0.6 km
- Thalia-Hof 0.8 km
- Neubau 0.8 km
- Brunnenmarkt 0.9 km
- Hauptbibliothek 1.1 km
- Ottakring 3.8 km
- Donauinsel 6.9 km