Struppen-Siedlung

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Der Ortsteil Struppen-Siedlung entstand Anfang 1900. Zwischen 1896 und 1904 wurde die Fläche der heutigen Siedlung als Truppenexerzierplatz vom Besatzungskommando der Festung Königstein genutzt. Struppener Gutsbesitzer verpachteten die Gesamtfläche von gut 37 Hektar an das Sächsische Kriegsministerium.
1919/1920 wurde Struppen-Siedlung gegründet. Vorher gab es auf dem Gebiet drei Gutshöfe und eine Ziegelei. Ein Hof davon war das Gasthaus der Familie Wehner „Zur Ziegelscheune“, das 1945 geschlossen wurde.
1961 kam die Wismut nach Leupoldishain, was auch Auswirkungen auf Struppen-Siedlung hatte.
1965 bis 1967 wurde eine Seilbahn von Leupoldishain nach Rottwerndorf errichtet, die Uranerz transportierte und die Ortschaft Struppen-Siedlung im rechten Winkel durchschnitt.
1981 stürzte in der Siedlung ein Hubschrauber ab. Es gab jedoch keine Todesopfer. Auch der Pilot überlebte.
1987 begann man mit der Demontage der Wismut-Seilbahn.
Inzwischen hat sich der direkt an der B 172, nahe der Festung Königstein gelegene Ortsteil durch das Bebauungsgebiet erheblich erweitert. Auch hier gibt es schöne Ferienunterkünfte. Der am höchsten gelegene Ortsteil zeichnet sich durch eine hervorragende Fernsicht aus. Heute wohnen in Struppen-Siedlung 433 Einwohner.
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Koordinaten:   50°55'0"N   14°0'54"E
Dieser Artikel wurde Vor 8 Jahren zuletzt bearbeitet