Stavelot

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Stavelot (deutsch: Stablo) ist eine Stadt im Osten Belgiens, in der Provinz Lüttich, mit 7051 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013).
Stavelot ist einer der ältesten Orte Belgiens. Die Gründung des Klosters Stablo durch den Heiligen Remaclus im Auftrag des Hausmeiers Grimoald geht auf das Jahr 648 zurück; das Kloster wurde vom merowingischen Frankenkönig Sigibert III. mit Grundbesitz ausgestattet und gehörte zur Diözese Lüttich. Zusammen mit dem 650 gegründeten Kloster Malmedy (Diözese Köln) bildete Stablo im Spätmittelalter ein reichsunmittelbares Territorium (Reichsabtei Stablo-Malmedy) mit Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat des Heiligen Römischen Reichs; der Klostervorsteher führte den Titel eines Fürstabtes. Die Autonomie des Fürstentums endete während der Französischen Revolution im Jahre 1794. Der Wiener Kongress trennte Stavelot schließlich von der Schwesterstadt und Abtei Malmedy, die Preußen angegliedert wurden. Stavelot wurde dem Vereinigten Königreich der Niederlande zugeschlagen und kam 1830 zum neu gegründeten Belgien. Die Stadt ist vor allem durch die einzigartige maasländische Metall- und Goldschmiedekunst bekannt.
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Koordinaten:   50°23'42"N   5°56'12"E
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