St.-Josefs-Kirche (Dresden)
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Rehefelder Straße, 59
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Katholische Kirche
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Nachdem 1909 ein Grundstück an der Rehefelder Straße in Pieschen erworben und am 9. Juni der Grundstein für eine eigene Kirche gelegt worden war, konnte die Gemeinde bereits am 10. Oktober 1910 die St.-Josefs-Kirche einweihen. Architekt des Eisenbetonbaus war Alexander Tandler, der das Gebäude im neoromanischen Stil mit Anklängen an den Jugendstil gestaltete. Auch im monumentalen Kirchenschiff fanden sich Jugendstilmotive, meist aus Gips gestaltet. Hinzu kam ein 36 Meter hoher Turm, in dem drei Glocken läuten. Die beiden älteren stammen von 1930/31, die jüngere aus dem Jahr 1959. Bis zur Fertigstellung des Kirchturms nannten die Pieschener das für die damalige Zeit ungewöhnlich moderne Gebäude wegen seiner Konstruktion und der Nähe zur Bahnlinie den “katholischen Bahnhof”.
Ursprünglich war das Kircheninnere als dreischiffige Prozessionskirche mit einer halbrunden Apsis im Mittelschiff gestaltet. Hier befand sich auf einem Treppenpodest der Altar, umgeben von vier Säulen mit Marmorimitation und einem vergoldeten Stuckbaldachin. Auch die zwei Seitenschiffe besaßen Altäre, welche der Jungfrau Maria und dem Kirchenpatron St. Josef gewidmet waren. Hinzu kam eine Orgel aus der Dresdner Orgelbauwerkstatt Jehmlich. Die dunklen schlichten Glasfenster, welche nur wenig Licht in den Innenraum ließen, wurden 1945 zerstört.
1995 konnte eine 1953 für eine Kirche in Traunstein (Bayern) gebaute Orgel der Firma Rieger in Dienst gestellt werden. Außerdem sollte die für eine Kirche ungewöhnliche abstrakt-künstlerische Ausgestaltung noch mit passenden Glasfenstern vervollständigt werden. Ein entsprechender Wettbewerb fand im Frühjahr 2003 statt. Diesen gewann der Chemnitzer Künstler Michael Morgner mit seiner Darstellung des Menschen in verschiedenen Lebensphasen. Die neuen Fenster sind seit 2008 in der St.-Josefs-Kirche zu sehen.
stjosef-dresden.de/
Ursprünglich war das Kircheninnere als dreischiffige Prozessionskirche mit einer halbrunden Apsis im Mittelschiff gestaltet. Hier befand sich auf einem Treppenpodest der Altar, umgeben von vier Säulen mit Marmorimitation und einem vergoldeten Stuckbaldachin. Auch die zwei Seitenschiffe besaßen Altäre, welche der Jungfrau Maria und dem Kirchenpatron St. Josef gewidmet waren. Hinzu kam eine Orgel aus der Dresdner Orgelbauwerkstatt Jehmlich. Die dunklen schlichten Glasfenster, welche nur wenig Licht in den Innenraum ließen, wurden 1945 zerstört.
1995 konnte eine 1953 für eine Kirche in Traunstein (Bayern) gebaute Orgel der Firma Rieger in Dienst gestellt werden. Außerdem sollte die für eine Kirche ungewöhnliche abstrakt-künstlerische Ausgestaltung noch mit passenden Glasfenstern vervollständigt werden. Ein entsprechender Wettbewerb fand im Frühjahr 2003 statt. Diesen gewann der Chemnitzer Künstler Michael Morgner mit seiner Darstellung des Menschen in verschiedenen Lebensphasen. Die neuen Fenster sind seit 2008 in der St.-Josefs-Kirche zu sehen.
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Koordinaten: 51°5'1"N 13°43'12"E
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