Kuressaare Püha Nikolai kirik (Курессааре) | Kirche, historisch, Orthodox, Sehenswürdigkeit, geschütztes Baudenkmal, 1790s construction (en), place of worship (en), 18th century construction (en), tourist attraction (en), Orthodoxe Kirche, Estonian Apostolic Orthodox Church (EOC) (en)

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 Kirche, historisch, Orthodox, Sehenswürdigkeit, geschütztes Baudenkmal, 1790s construction (en), place of worship (en), 18th century construction (en), tourist attraction (en), Orthodoxe Kirche, Estonian Apostolic Orthodox Church (EOC) (en)

Im Februar 1784 verkündete der stellvertretende Gouverneur von Saaremaa (1783–1797), Balthasar von Campenhausen (1745–1800), die Entscheidung von Kaiserin Katharina II., in der 1.205 Einwohner zählenden Stadt Arensburg auf Saaremaa eine neue Steinkirche zu errichten. Im Jahr 1785 wurden 11.600 Rubel für den Bau der Kirche bereitgestellt. Die notwendigen Zeichnungen wurden von Mattias Schons, dem Architekten der Provinz Livland, angefertigt. Die neue Steinkirche St. Nikolaus in Arensburg wurde am 22. September 1790 (nach altem Kalender) von Erzbischof Innokenty von Pskow und Riga geweiht. Die dreischiffige Kalksteinkirche im spätklassizistischen Stil hat aufgrund der Grundstückslage ihren Haupteingang zum Innenhof hin. Die Stirnwand auf der Altarseite ist zur Hauptstraße der Stadt ausgerichtet.21. Die Restaurierungsarbeiten zur Erhaltung des Heiligtums, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts begannen, waren umfangreich. Seit dem Bau der Kirche wurden derartige Arbeiten nicht mehr auf einmal durchgeführt. In den Jahren 2007–2008 wurde die Turmspitze des Glockenturms restauriert und in den Jahren 2008–2009 der gesamte Tambourturm, dessen Mauerwerk teilweise erneuert wurde. Im Jahr 2012 wurden die Dächer des Gemeindesaals und des Altarraums saniert und eine neue Kupferdacheindeckung, neue Regenwassersysteme und ein Blitzschutz installiert. Im Jahr 2013 wurden die Fassade und die Fensterläden des Glockenturms restauriert, im Jahr 2014 wurden sämtliche Fenster[1] restauriert, im Jahr 2015 die Innentüren und im Jahr 2016 das Gestühl im Gemeindesaal. Die Dachkreuze der St.-Nikolaus-Kirche in Kuressaare wurden vergoldet und Bäume entfernt, die den Erhalt des Baudenkmals bedrohten.
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Koordinaten:   58°15'3"N   22°28'59"E
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