Haus Grobel (Вупперталь)
| модернизм, памятник архитектуры (истории), строение 1927 года
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Вупперталь /
Jägerhofstraße, 129
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модернизм, памятник архитектуры (истории), строение 1927 года
Der Rechtsanwalt Dr. Emil Grobel ließ sich das Haus von dem Kölner Architekten Hans Heinz Lüttgen in der Formensprache des Neuen Bauens errichten.
Das Haus erhebt sich auf einem nach Osten ansteigenden Gelände im Elberfelder Süden. Als erstes Haus in einem neuerschlossenen Wohngebiet errichtet, stand das Gebäude ursprünglich frei von umgebender Bebauung. Heute ist es von einer Reihenhausbebauung an der Jägerhofstraße und anderer Bebauung verdeckt und über einen seitlichen privaten Weg zu erreichen.
Der Außenbau des Hauses gliedert sich vornehmlich in drei quaderförmige Baukörper. Ein rückwärtiger, dreigeschossiger Baukörper mit Flachdach überragt einen zweigeschossigen und einen eingeschossigen Baukörper; die drei Baukörper sind so hintereinander gestaffelt, dass sie das Gebäude entsprechend dem abfallenden Gelände zur Jägerhofstraße abstufen. Die beiden niederen Baukörper besitzen Dachterrassen; die Dachterrasse des ersten Obergeschosses ist zugleich Überdachung einer nach Südwesten gerichteten Terrasse des Erdgeschosses und verbindet den eingeschossigen vorderen Baukörper mit dem dominierenden dreigeschossigen hinteren Hausteil. Dieser Hausteil verspringt im Grundriss L-förmig und besitzt in dem Winkel nach Süden eine weitere Terrasse.
Die vordere, straßenseitige Außenwand des Hauses, die mit einem großflächigen Fenster versehen ist, setzt sich im Gelände als etwa kniehohe Stützmauer fort und gliedert das Grundstück. Zwei gerade, einläufige Treppen zu jeweils fünf Stufen, die sich an den gegenüberliegenden Grundstücksenden jeweils längsseitig an die Mauer anfügen, führen zum Eingangsniveau des Hauses.
Auf der linken Seite öffnet sich der zweigeschossige Hausteil mit der Haustür. Auf der nach Nordosten gerichteten Fassade besitzt das Haus einen separaten Lieferanteneingang zur Küche und kleine, in den unteren Geschossen vergitterte Fenster. Die Fassade macht hier einen verschlossenen Eindruck. Auf den anderen Gebäudeseiten weist das Haus dagegen großflächige Fenster in querrechteckigen Formaten auf. In dem dreigeschossigen Baukörper sind mehrere Fenster über Eck gezogen und jeweils mit einem umlaufenden Gesims eingefasst. Ebenfalls sind die Brüstungskanten der Dachtrassen mit Gesimsen akzentuiert. Die Südterrassen sowie die Dachterrassen des ersten Obergeschosses besitzen jeweils ein auskragendes Vordach.
. . .
Das Gebäude ist das herausragendste Beispiel eines Einfamilienhauses des Neuen Bauens in Wuppertal. Form- und Farbgebung sind konsequenter durchgehalten als bei den anderen Einfamilienhäusern. Charakteristische Merkmale sind insbesondere die kubische Bauweise mit Flachdach, die querrechteckigen Fenster, die Eckfenster sowie die einfache Gestaltung, die auf jegliche Ornamentik verzichtet. In der Farbgebung wurden am Außenbau die Nichtfarben weiß und grau verwendet sowie an den Fenstern bzw. Fenstergittern die Grundfarben rot und blau. Die Farbgebung weist weniger auf das Bauhaus als vielmehr auf den Einfluss der niederländischen Architektengruppe "De Stijl" hin. Bemerkenswert ist, dass das Haus Jägerhofstraße 129 vor der Weißenhofsiedlung in Stuttgart und zur gleichen Zeit wie die Meisterhäuser des Bauhauses in Dessau entstand. Als Bautyp Villa legt das Haus Zeugnis ab von den Lebens- und Wohnvorstellungen der Schicht, der der Bauherr angehörte.
www.wuppertal.de/denkmalliste-online/Detail/Show/4068
Das Haus erhebt sich auf einem nach Osten ansteigenden Gelände im Elberfelder Süden. Als erstes Haus in einem neuerschlossenen Wohngebiet errichtet, stand das Gebäude ursprünglich frei von umgebender Bebauung. Heute ist es von einer Reihenhausbebauung an der Jägerhofstraße und anderer Bebauung verdeckt und über einen seitlichen privaten Weg zu erreichen.
Der Außenbau des Hauses gliedert sich vornehmlich in drei quaderförmige Baukörper. Ein rückwärtiger, dreigeschossiger Baukörper mit Flachdach überragt einen zweigeschossigen und einen eingeschossigen Baukörper; die drei Baukörper sind so hintereinander gestaffelt, dass sie das Gebäude entsprechend dem abfallenden Gelände zur Jägerhofstraße abstufen. Die beiden niederen Baukörper besitzen Dachterrassen; die Dachterrasse des ersten Obergeschosses ist zugleich Überdachung einer nach Südwesten gerichteten Terrasse des Erdgeschosses und verbindet den eingeschossigen vorderen Baukörper mit dem dominierenden dreigeschossigen hinteren Hausteil. Dieser Hausteil verspringt im Grundriss L-förmig und besitzt in dem Winkel nach Süden eine weitere Terrasse.
Die vordere, straßenseitige Außenwand des Hauses, die mit einem großflächigen Fenster versehen ist, setzt sich im Gelände als etwa kniehohe Stützmauer fort und gliedert das Grundstück. Zwei gerade, einläufige Treppen zu jeweils fünf Stufen, die sich an den gegenüberliegenden Grundstücksenden jeweils längsseitig an die Mauer anfügen, führen zum Eingangsniveau des Hauses.
Auf der linken Seite öffnet sich der zweigeschossige Hausteil mit der Haustür. Auf der nach Nordosten gerichteten Fassade besitzt das Haus einen separaten Lieferanteneingang zur Küche und kleine, in den unteren Geschossen vergitterte Fenster. Die Fassade macht hier einen verschlossenen Eindruck. Auf den anderen Gebäudeseiten weist das Haus dagegen großflächige Fenster in querrechteckigen Formaten auf. In dem dreigeschossigen Baukörper sind mehrere Fenster über Eck gezogen und jeweils mit einem umlaufenden Gesims eingefasst. Ebenfalls sind die Brüstungskanten der Dachtrassen mit Gesimsen akzentuiert. Die Südterrassen sowie die Dachterrassen des ersten Obergeschosses besitzen jeweils ein auskragendes Vordach.
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Das Gebäude ist das herausragendste Beispiel eines Einfamilienhauses des Neuen Bauens in Wuppertal. Form- und Farbgebung sind konsequenter durchgehalten als bei den anderen Einfamilienhäusern. Charakteristische Merkmale sind insbesondere die kubische Bauweise mit Flachdach, die querrechteckigen Fenster, die Eckfenster sowie die einfache Gestaltung, die auf jegliche Ornamentik verzichtet. In der Farbgebung wurden am Außenbau die Nichtfarben weiß und grau verwendet sowie an den Fenstern bzw. Fenstergittern die Grundfarben rot und blau. Die Farbgebung weist weniger auf das Bauhaus als vielmehr auf den Einfluss der niederländischen Architektengruppe "De Stijl" hin. Bemerkenswert ist, dass das Haus Jägerhofstraße 129 vor der Weißenhofsiedlung in Stuttgart und zur gleichen Zeit wie die Meisterhäuser des Bauhauses in Dessau entstand. Als Bautyp Villa legt das Haus Zeugnis ab von den Lebens- und Wohnvorstellungen der Schicht, der der Bauherr angehörte.
www.wuppertal.de/denkmalliste-online/Detail/Show/4068
Статья Википедии: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Heinz_Lüttgen
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